Mehrfachagent nach § 34d Abs. 1 GewO · Familienunternehmen seit 1992
Wir bauen Vermögen auf, planen die Rente und legen Geld so an, dass es für Sie arbeitet.
Drei Themen, ein Team. Wählen Sie unten Ihren Bereich – Rechner, Beispiele und Formular richten sich danach.
Erstgespräch kostenlos · Antwort in 24 Stunden
3 Jahreeigene Beratungspraxis
34 JahreErfahrung im Familienbetrieb
200+betreute Mandate
§ 34dGewO, Mehrfachagent
Alles darunter wechselt mit – Rechner, Zahlen, Formular.
Kapitel 01 · Vermögensaufbau für Kinder
18 Jahre sind eine lange Zeit. Auch für 0,01 %.
So viel Zinsen zahlt das klassische Sparbuch in Deutschland derzeit. Bei 100 € im Monat sind das über achtzehn Jahre ungefähr zwanzig Euro Zinsen – nicht pro Jahr, insgesamt.
Gleichzeitig frisst die Inflation jedes Jahr an dem, was da liegt. Das Geld wird nicht weniger, es kann nur immer weniger.
Dieselbe Rate, derselbe Zeitraum, zwei Wege. Der Unterschied ist nicht ein bisschen – er ist der eigentliche Grund für diese Seite.
Nach Kosten gerechnet. Was ein breiter Aktien-ETF langfristig geliefert hat, lag darüber – garantiert ist davon nichts.
ETF-SparplanSparbuch, 0,01 %Sparbuch nach Inflation
ETF-Sparplan
–
nach Kosten
Sparbuch, 0,01 %
–
Zinsen insgesamt
Unterschied
–
bei gleicher Rate
Sparbuch mit 0,01 % p. a., Inflationsannahme 2,0 % p. a. Die Rendite des Sparplans ist eine Annahme nach Kosten, keine Zusage – Kurse schwanken, in einzelnen Jahren auch deutlich nach unten. Zinseszins ohne Steuern und ohne Freistellungsauftrag gerechnet. Welcher Nettowert bei Ihnen realistisch ist, hängt vom gewählten Weg ab: Ein Depot beim Broker kostet weniger als ein Sparplan im Versicherungsmantel, der dafür die beiden Absicherungen mitbringt. Den passenden Wert stellen wir im Gespräch gemeinsam ein.
–davon Ertrag
Woher der Betrag am Ende kommt
Je länger die Laufzeit, desto kleiner wird der Anteil, den Sie selbst eingezahlt haben. Ab etwa fünfzehn Jahren arbeitet mehr Geld für Sie, als Sie überweisen. Genau deshalb ist der Zeitpunkt des Anfangens wichtiger als die Höhe der Rate.
Ihre Einzahlungen –
Ertrag aus dem Markt –
Zinsen auf dem Sparbuch –
Diese Zahlen für Ihre Situation prüfen lassen?20 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsgespräch.
Kein Produktkatalog. Was Sie brauchen, hängt davon ab, wann das Geld gebraucht wird – und wie ruhig Sie dabei schlafen wollen.
Sparplan & Kinderdepot
Breit gestreute Fonds, ab 25 € im Monat, jederzeit anpassbar. Auf den Namen des Kindes oder auf Ihren – beides hat Konsequenzen bei Steuer, BAföG und Verfügungsgewalt, die wir vorher klären. Und: Depot oder Versicherungsmantel ist keine Glaubensfrage, sondern hängt daran, ob Sie die beiden Absicherungen daneben brauchen.
Ausbildungsvorsorge
Studium, Auslandsjahr, Führerschein, erste Wohnung: ein Zeitplan, wann welcher Betrag verfügbar sein soll – und wie das Depot Richtung Ziel sicherer wird, statt am Stichtag im Minus zu stehen.
Wenn Ihnen etwas passiert
Ein Depot hört auf, sobald Sie nicht mehr einzahlen können. Ein Sparplan im Versicherungsmantel lässt sich so bauen, dass der Versicherer die Beiträge übernimmt, wenn Sie sterben – das Kind bekommt mit 18 trotzdem, was geplant war. Das kann kein Depot.
Ein Recht, das man später nicht kaufen kann
Manche Tarife sichern dem Kind das Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne erneute Gesundheitsfragen. Wer mit fünfzehn Asthma oder eine Depression entwickelt, bekommt später oft keine mehr. Diese Option ist mit drei Jahren geschenkt und mit dreißig unbezahlbar.
Zwei Wege – und welcher zu Ihnen passt
Die Entscheidung hängt an zwei Fragen: Bringen Sie Startkapital mit, und brauchen Sie die Absicherungen daneben? Alles Weitere ergibt sich daraus.
Weg 1 · Depotlösung
Der flexible Weg
Einmalige Abschlusskosten auf die vereinbarte Zielsumme – danach fallen keine weiteren an, nur noch die laufenden Fondskosten
Jederzeit anpassbar und verfügbar, keine feste Bindung
Sinnvoll, wenn Sie rund 2.000 bis 3.000 € Startkapital mitbringen
Keine Absicherung: Zahlen Sie nicht mehr ein, steht der Sparplan still
Weg 2 · Sparplan im Versicherungsmantel
Der abgesicherte Weg
Der Versicherer zahlt weiter ein, wenn Ihnen etwas zustößt
In manchen Tarifen: Anrecht des Kindes auf BU-Schutz ohne spätere Gesundheitsprüfung
Läuft auch ganz ohne Startkapital, ab 25 € im Monat
Höhere Kosten und längere Bindung – dafür die beiden Absicherungen, die ein Depot nicht leisten kann
Kurz gesagt: Startkapital vorhanden und die Absicherungen nicht nötig – dann Weg 1. Kein Startkapital oder die Absicherungen sind Ihnen wichtig – dann Weg 2. Welcher es bei Ihnen wird, klären wir im Erstgespräch anhand Ihrer Zahlen.
Was in so einem Depot tatsächlich drin ist
Kein Fertigprodukt aus dem Regal. Wir stellen die Bausteine zusammen und begründen jeden einzelnen. Fahren Sie über die Abschnitte – so ist eine Aufteilung für einen langen Anlagehorizont aufgebaut.
–Aktienquote
Vier ETFs, jährlich zurückgesetzt. Fahren Sie über einen Abschnitt, um ihn einzuordnen.
Warum genau diese vier ETFs
iShares Core MSCI World, der Kern. Über 1.300 Unternehmen aus 23 Industrieländern in einem einzigen ETF – das Fundament, auf dem alles andere aufbaut.
Invesco EQQQ NASDAQ-100 für den Wachstumsschub. Konzentriert auf die 100 größten nicht-finanziellen Nasdaq-Werte – schwankt stärker, hat aber langfristig oft überdurchschnittlich abgeschnitten.
iShares Core MSCI EM IMI, weil der MSCI World sie auslässt. Schwellenländer wie Indien, Taiwan oder Brasilien laufen oft anders als der Westen – ein Gegengewicht, das dem Weltindex allein fehlt.
SPDR MSCI World Small Cap für die Lücke darunter. Der MSCI World deckt nur große und mittlere Unternehmen ab. Kleine Unternehmen schwanken stärker, über achtzehn Jahre ist Zeit genug, das auszusitzen.
Einmal im Jahr wird zurückgesetzt: Was gut gelaufen ist, wird reduziert, was zurückliegt, aufgestockt. Ein Sicherheitsbaustein aus Anleihen kommt dazu, sobald der Auszahlungstermin näher rückt – das legen wir gemeinsam fest.
Zur Einordnung: die vergangenen zehn Jahre
Ein Depot in dieser Zusammensetzung hätte in den letzten zehn Jahren, gewichtet nach obigen Anteilen, im Schnitt eine Wertentwicklung von rund 11,8 % pro Jahr erzielt.
Das ist ein Rückblick auf ein ungewöhnlich starkes Jahrzehnt, kein Versprechen. Vergangene Wertentwicklung ist kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse – nach unten sind auch mehrere schwache Jahre hintereinander möglich.
Beispielhafte Zusammensetzung zur Veranschaulichung der Vorgehensweise – keine Anlageempfehlung und kein Angebot. Ihre tatsächliche Aufteilung hängt von Anlagehorizont, Risikotragfähigkeit und Ihrer übrigen Vermögenslage ab und wird individuell festgelegt. Kapitalanlagen können im Wert schwanken, ein Verlust ist möglich. Angaben zur Wertentwicklung finden Sie in den jeweiligen Produktunterlagen; vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse.
So läuft es ab
Drei Termine, danach läuft es von allein. Der erste kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Schritt 1
Kennenlernen, 20 Minuten
Wie viel monatlich, ab wann, für wen. Am Ende wissen Sie, ob sich der Aufwand für Sie überhaupt lohnt.
Schritt 2
Vorschlag mit Zahlen
Zwei bis drei Varianten im Vergleich, inklusive aller Kosten über die volle Laufzeit. Schriftlich, zum in Ruhe Durchlesen.
Schritt 3
Einrichten und laufen lassen
Die Depoteröffnung machen wir gemeinsam. Danach jährlich ein kurzer Check, ob der Plan noch zum Leben passt.
Häufige Fragen
Ist das Sparbuch nicht wenigstens sicher?
Nominal ja – der Betrag auf dem Auszug wird nie kleiner. Real nein: Bei 2 % Inflation und 0,01 % Zinsen verliert Ihr Geld jedes Jahr rund zwei Prozent an Kaufkraft. Nach achtzehn Jahren können Sie sich von derselben Summe etwa ein Drittel weniger kaufen. Das ist die gestrichelte Linie im Diagramm oben.
Depot auf das Kind oder auf mich?
Auf den Namen des Kindes gehört das Geld rechtlich dem Kind – mit 18 kann es frei darüber verfügen, und Sie kommen vorher nicht heran. Dafür gibt es steuerliche Vorteile über den eigenen Freibetrag. Auf Ihren Namen behalten Sie die Kontrolle, zahlen aber Steuern und riskieren Anrechnung, wenn das Kind später BAföG beantragt. Es gibt kein pauschal richtig – das entscheiden wir anhand Ihrer Situation.
Freies Depot oder Versicherungsmantel – was ist besser?
Das hängt an zwei Fragen. Erstens: Brauchen Sie die Absicherungen? Wenn Ihnen etwas zustößt, zahlt der Versicherer die Beiträge weiter, und Ihr Kind bekommt in manchen Tarifen das Anrecht auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne spätere Gesundheitsprüfung. Beides kann eine Depotlösung nicht.
Zweitens: Bringen Sie Startkapital mit? Die Depotlösung lohnt sich ab etwa 2.000 bis 3.000 €. Darunter ist der monatliche Sparplan der bessere Einstieg.
Was kostet mich Ihre Beratung?
Das Erstgespräch nichts. Danach werden wir entweder über das Produkt vergütet – dann sehen Sie vorher schwarz auf weiß, wie viel und von wem – oder Sie zahlen ein Honorar und bekommen die günstigeren Nettotarife. Welcher Weg für Sie billiger ist, rechnen wir Ihnen aus, bevor Sie sich entscheiden.
Was, wenn die Börse einbricht?
Sie bricht ein, mehrfach, das gehört dazu. Entscheidend ist, dass Sie in einem Einbruch nicht verkaufen müssen. Deshalb planen wir den Ausstieg von Anfang an: Je näher der Auszahlungszeitpunkt rückt, desto mehr wird in schwankungsarme Anlagen umgeschichtet. Wer sein Kind mit sechzehn schon zu zwei Dritteln abgesichert hat, kann einen Crash mit siebzehn aussitzen.
Rechnen wir es durch.
20 Minuten, kostenlos, ohne Verkaufsgespräch. Bringen Sie mit, was Sie bereits haben – oft ist der erste Schritt, etwas zu beenden statt etwas Neues abzuschließen.
Antwort innerhalb von 24 Stunden
Keine Weitergabe Ihrer Daten
Kein automatisierter Newsletter
Kapitel 02 · Altersvorsorge
Drei Töpfe für die Rente. Einer zahlt den anderen.
Ab 2027 legt der Staat beim Altersvorsorgedepot bis zu 540 € im Jahr drauf, mit Kindern bis zu 300 € je Kind mehr. Die Basisrente senkt Ihre Steuerlast schon heute. Und die Privatrente bleibt flexibel bis zum Schluss.
Unser Ansatz: Die Steuererstattung aus der Basisrente landet nicht auf dem Girokonto, sondern fließt direkt in die Privatrente. So baut das Finanzamt einen Teil Ihrer Vorsorge mit auf.
B + CDie Kombination: Was Ihnen die Basisrente an Steuern zurückholt, zahlt in die Privatrente ein. Ein starrer Topf mit Steuervorteil, ein flexibler daneben – und der zweite kostet Sie netto nichts extra.
Altersvorsorgedepot: was wann passiert
Die Reform ist beschlossen. Für bestehende Riester-Verträge ändert sich nichts, solange Sie nichts ändern.
bis 31.12.2026
Riester läuft weiter
Bestehende Verträge behalten ihre Förderung. Ein Neuabschluss nach altem Riester-Modell ist danach nicht mehr möglich.
ab 01.01.2027
Das Depot startet
Neue Grundzulage bis 540 €, Kinderzulage bis 300 € je Kind, Berufseinsteigerbonus 200 € einmalig. Erstmals auch für Selbstständige.
danach
Wechseln oder behalten
Altverträge genießen Bestandsschutz. Eine Umstellung ins neue Fördersystem ist möglich – aber unwiderruflich. Deshalb vorher rechnen.
Was der Staat bei Ihnen dazugibt
Drei Angaben genügen. Die Zulage steigt in zwei Stufen: 50 % auf die ersten 360 € im Jahr, danach 25 % bis zu einem Eigenbeitrag von 1.800 €. Mit dem Kickback-Schalter im Rechner sehen Sie auch, was passiert, wenn Sie die jährliche Steuererstattung gleich mitsparen.
1Ihre Situation
J.
J.
2Beitrag & Rendite
€
%
%
Rendite nach Kosten. Für die volle Grundzulage sind 150 € im Monat nötig, die volle Kinderzulage gibt es bereits ab 25 € im Monat.
Kapital zum Rentenbeginn–
–im Altersvorsorgedepot
Förderung/Jahr–
Förderquote–am Jahresbeitrag
Effektiv/Monat–
AltersvorsorgedepotFreies ETF-Depot
Ein Beitragsjahr im Detail
–trägt der Staat
Ihr Beitrag –
Grundzulage –
Kinderzulage –
Steuervorteil –
Bonus, einmalig –
So kommt der Unterschied zustande
––
Eigenbeitrag beide Male –Zulagen insgesamt –Steuervorteil insgesamt –
Wie gerechnet wird. Grundzulage: 50 % auf die ersten 360 € Eigenbeitrag im Jahr (180 €) und 25 % auf weitere Beiträge bis insgesamt 1.800 € (360 €) – maximal 540 €. Kinderzulage: ein Euro Zulage je eingezahltem Euro, gedeckelt bei 300 € je kindergeldberechtigtem Kind; derselbe Eigenbeitrag zählt zugleich für die Grundzulage. Sie läuft nur, solange Kindergeldanspruch besteht – die Dauer stellen Sie im Rechner selbst ein. Berufseinsteigerbonus 200 € einmalig, wenn zu Beginn des Beitragsjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet ist. Mindesteigenbeitrag 120 € im Jahr; darunter entfällt der Anspruch für das ganze Beitragsjahr. Steuervorteil: Eigenbeiträge bis 1.800 € zuzüglich Zulagen sind als Sonderausgaben abziehbar, über die Günstigerprüfung wirkt nur der Teil, der die Zulagen übersteigt. Die Kennzahl „Effektiv/Monat" ist eine Rechengröße, keine Zahlungsaufforderung: Sie überweisen weiterhin den vollen monatlichen Beitrag, Zulage und Steuervorteil fließen separat und meist erst im Folgejahr zurück – die Kennzahl zeigt nur, was davon rechnerisch, auf den Monat umgelegt, übrig bleibt.
Der Vergleich. Beide Seiten zeigen das Kapital zum Rentenbeginn vor Steuern bei identischem Eigenbeitrag. Der Unterschied entsteht durch die Förderung – Zulage und, sofern der Kickback-Schalter aktiv ist, zusätzlich die jährliche Steuererstattung, beide als monatlicher Rechenwert mit angelegt. Die spätere Besteuerung unterscheidet sich: Das Altersvorsorgedepot wächst in der Ansparphase steuerfrei, ohne Vorabpauschale, und wird erst bei der Auszahlung mit dem persönlichen Satz besteuert. Im freien Depot fallen laufend Vorabpauschale und beim Verkauf Abgeltungsteuer an. Beides ist hier nicht eingerechnet – unter dem Strich fällt das eher zugunsten des freien Depots aus. Der Kickback ist eine Modellannahme: Anders als die Zulage überweist der Staat die Steuererstattung nicht automatisch ins Depot – dafür müssten Sie sie nach der Steuererklärung selbst wieder einzahlen.
Grenzen. Modellrechnung, keine Zusage. Ein Depot ohne Garantie kann schwanken; staatliche Zulagen sind keine Garantie für Wertentwicklung oder Kapitalerhalt. Das Geld ist bis zum Rentenbeginn gebunden. Keine Rechts- oder Steuerberatung. Rechtsstand: Altersvorsorgereformgesetz, verkündet am 29. Mai 2026, BGBl. 2026 I Nr. 156.
Was kommt eigentlich ins Depot?
Die Förderung ist die eine Hälfte, die Anlage die andere. Drei Wege, die sich in der Praxis durchgesetzt haben – vom einfachsten zum aufwendigsten.
Ein einziger Welt-ETF
Ein breit gestreuter Index über Industrie- und Schwellenländer, tausende Unternehmen in einem Papier. Kein Umschichten, keine Entscheidung über Regionen, laufende Kosten meist zwischen 0,12 und 0,25 Prozent im Jahr. Für die allermeisten reicht das – und was einfach ist, wird auch durchgehalten.
Zwei Bausteine
Industrieländer und Schwellenländer getrennt, meist im Verhältnis 70 zu 30. Sie steuern das Gewicht selbst und müssen dafür einmal im Jahr nachjustieren.
Ablaufmanagement
Die Aktienquote sinkt automatisch, je näher der Rentenbeginn rückt. Nimmt Ihnen die Entscheidung ab, kostet aber etwas Rendite in den letzten Jahren.
Was hier anders ist
Umschichten zwischen Fonds ist im Altersvorsorgedepot steuerfrei. Im freien Depot löst jeder Wechsel Abgeltungsteuer aus – der Grund, warum ein Ablaufmanagement dort deutlich teurer ist.
Allgemeine Einordnung gängiger Anlagewege, keine Anlageberatung und keine Empfehlung eines bestimmten Produkts. Welche Bausteine zu Ihnen passen, hängt von Anlagehorizont, Risikotragfähigkeit und Ihrer übrigen Vorsorge ab. Kosten sind marktübliche Spannen, keine Zusage.
Für wen sich was ändert
Die Reform trifft vier Gruppen sehr unterschiedlich. Der erste Punkt betrifft die meisten.
Angestellte
Die Grundzulage steigt von 175 € auf bis zu 540 € im Jahr. Wer 150 € im Monat einzahlt, schöpft sie voll aus. Mit einem Kind sind es zusammen bis zu 840 € – bei 1.800 € Eigenbeitrag trägt der Staat damit fast ein Drittel.
Selbstständige
Erstmals unmittelbar förderberechtigt. Wer bisher komplett außen vor war, kann ab 2027 dieselbe Zulage bekommen wie Angestellte.
Versorgungswerk
Auch Mitglieder berufsständischer Versorgungseinrichtungen sind ab 2027 dabei. Für die Zulage braucht es eine Einwilligung zur Datenübermittlung – ohne die läuft nichts.
Riester-Bestand
Alte Verträge behalten ihre Förderung. Eine Umstellung ins neue System ist möglich, aber unwiderruflich – und lohnt längst nicht für jeden. Das rechnen wir vorher durch.
Behalten oder umstellen – was ist bei Ihnen richtig?Die Entscheidung gilt ein Leben lang. Sie sollte auf Zahlen beruhen, nicht auf einem Werbebrief.
Jeder Euro in der Basisrente senkt Ihr zu versteuerndes Einkommen. Die Erstattung kommt mit dem Steuerbescheid – und statt auf dem Girokonto zu verschwinden, fließt sie hier automatisch in eine Privatrente. Zwei Töpfe, einen davon bezahlt das Finanzamt.
1Ihre Situation
€
Veranlagung
J.
2Beitrag & Rendite
€
%
Steuertarif 2026 nach § 32a EStG, ohne Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Rendite nach Kosten, für beide Töpfe gleich angenommen.
Kapital mit 67, beide Töpfe–
––
Erstattung/Jahr–
Erstattungsquote–vom Beitrag zurück
Netto/Monat–
Basis + Privatrentenur Basisrente
Sie zahlen in die Basisrente–im Jahr
Das Finanzamt erstattet–mit dem Steuerbescheid
Fließt in die Privatrente–jedes Jahr, automatisch
Topf B · Basisrente
––
Auszahlung nur als lebenslange Rente, frühestens ab 62
Nicht kündbar, nicht beleihbar, nicht vererbbar – außer über eine vereinbarte Hinterbliebenenabsicherung
Im Alter mit dem Besteuerungsanteil Ihres Rentenjahrgangs steuerpflichtig
Topf C · Privatrente aus Erstattungen
––
Kapital oder Rente – Sie entscheiden erst zum Rentenbeginn
Zuzahlungen und Entnahmen während der Laufzeit möglich
Als Rente nur mit dem Ertragsanteil besteuert (17 % bei Beginn mit 67), als Kapital nach 12 Jahren und ab 62 nur die Hälfte des Gewinns
Wie gerechnet wird. Einkommensteuer nach dem Tarif 2026 (§ 32a EStG), bei Zusammenveranlagung im Splittingverfahren. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind nicht eingerechnet – mit ihnen fällt die Erstattung etwas höher aus. Beiträge zur Basisrente sind 2026 bis 30.826 € im Jahr (zusammen veranlagt 61.652 €) als Sonderausgaben abziehbar; bei Angestellten mindert sich dieser Höchstbetrag um die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zusammen. Angenommen wird ein gleichbleibendes Einkommen. Die Erstattung eines Beitragsjahres fließt rechnerisch zur Mitte des Folgejahres in die Privatrente; die letzte Erstattung nach Rentenbeginn ist nicht mehr enthalten. Beide Töpfe sind mit derselben Rendite nach Kosten gerechnet.
Grenzen. Kapital vor Steuern. Die Basisrente wird im Alter mit dem Besteuerungsanteil Ihres Rentenjahrgangs versteuert, die Privatrente mit dem Ertragsanteil oder dem hälftigen Gewinn – beides ist hier nicht abgezogen. Modellrechnung, keine Zusage und keine Steuerberatung. Fondsgebundene Verträge schwanken im Wert, ein Verlust ist möglich.
So läuft es ab
Bis zum Start bleibt Zeit. Wer sie nutzt, steht am 1. Januar 2027 mit dem richtigen Vertrag da statt mit dem erstbesten.
Schritt 1
Bestand sichten
Was läuft bereits – Riester, betriebliche Vorsorge, Depot? Ohne diesen Überblick ist jede Empfehlung geraten.
Schritt 2
Rechnen statt raten
Ihre Zulage, Ihre Steuererstattung aus der Basisrente, Ihre Kosten über die Restlaufzeit. Bei Altverträgen zusätzlich: behalten oder umstellen.
Schritt 3
Rechtzeitig einrichten
Verträge auswählen, Zulagenantrag stellen, die Basis-Erstattung als Zuzahlung in die Privatrente lenken. Danach läuft es automatisch.
Häufige Fragen
Muss ich meinen Riester-Vertrag jetzt kündigen?
Nein. Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden, haben Bestandsschutz und bleiben in der bisherigen Fördersystematik – solange Sie nicht ausdrücklich den Wechsel erklären. Diese Erklärung ist unwiderruflich, deshalb sollte sie erst nach einer Berechnung fallen. Bei Altverträgen mit hohem Garantiezins ist Bleiben oft die bessere Wahl.
Wie viel muss ich einzahlen, um die volle Zulage zu bekommen?
Für die volle Grundzulage von 540 € braucht es 1.800 € Eigenbeitrag im Jahr, also 150 € im Monat. Die Staffel: Auf die ersten 360 € gibt es 50 %, auf alles darüber bis 1.800 € noch 25 %. Wer weniger einzahlt, bekommt anteilig weniger – der Mindesteigenbeitrag für überhaupt eine Förderung liegt bei 120 € im Jahr.
Ich bin selbstständig. Lohnt sich das für mich?
Zum ersten Mal überhaupt: ja, grundsätzlich. Selbstständige und Mitglieder berufsständischer Versorgungswerke sind ab 2027 unmittelbar förderberechtigt. Ob es sich rechnet, hängt an Ihrer Steuerlast, der Restlaufzeit bis zur Rente und daran, wie viel Liquidität Sie langfristig binden können.
Gibt es die 175 € für Geringverdiener?
Nein. Diese Zahl stammt aus einem Reformentwurf von 2024, der nie beschlossen wurde und mit dem Ende der Wahlperiode verfallen ist. Das verkündete Gesetz kennt genau drei Zulagen: Grundzulage, Kinderzulage und den einmaligen Berufseinsteigerbonus. Eine Einkommensgrenze von 26.250 € gibt es ebenfalls nicht – die Förderberechtigung hängt am Personenkreis, nicht am Einkommen. Die einzigen 175 € im Gesetz sind der Zulagendeckel für mittelbar berechtigte Ehepartner, also Partner ohne eigene Förderberechtigung. Wer heute noch mit dem Bonus plant, rechnet mit Geld, das es nicht gibt.
Was ist der Haken?
Es gibt drei. Das Geld ist bis zum Rentenbeginn gebunden – wer flexibel bleiben muss, ist mit einem freien Depot besser bedient. Die Auszahlung wird nachgelagert besteuert. Und ein Wertpapierdepot schwankt; bei kurzer Restlaufzeit kann das zum Problem werden. Wann das Depot die falsche Wahl ist, sagen wir Ihnen im Gespräch genauso deutlich wie das Gegenteil.
Für wen lohnt sich die Basisrente?
Vor allem für Selbstständige und für Angestellte mit hohem Steuersatz. Je größer der Abstand zwischen Ihrem Steuersatz heute und dem im Alter, desto mehr bleibt unterm Strich übrig. Wer einen niedrigen Steuersatz hat oder flexibel bleiben muss, ist mit dem Altersvorsorgedepot oder der Privatrente oft besser bedient – das rechnen wir gegeneinander.
Warum die Erstattung in die Privatrente – und nicht einfach aufs Konto?
Weil Geld auf dem Girokonto ausgegeben wird. Die Erstattung kommt einmal im Jahr, fühlt sich wie ein Bonus an und ist nach ein paar Wochen weg. In der Privatrente arbeitet sie bis zur Rente weiter – und ergänzt die starre Basisrente um einen Topf, an den Sie im Notfall herankommen und den Sie am Ende als Kapital nehmen können.
Komme ich vor der Rente an das Geld in der Basisrente?
Nein. Die Basisrente zahlt ausschließlich als lebenslange Rente, frühestens ab 62. Kündigen, beleihen oder auszahlen lassen geht nicht, beitragsfrei stellen schon. Deshalb gehört nur Geld hinein, das Sie bis zur Rente sicher nicht brauchen – für alles andere ist die Privatrente daneben da.
Ihre Vorsorge, konkret gerechnet.
Zulage, Steuererstattung, Restlaufzeit: Wir rechnen alle drei Töpfe mit Ihren Zahlen durch. Wer seinen Bestand jetzt sichtet, entscheidet in Ruhe statt unter Druck.
Antwort innerhalb von 24 Stunden
Auch reine Bestandsprüfung ohne Neuabschluss
Keine Weitergabe Ihrer Daten
Kapitel 03 · Investment
Ihr Geld arbeitet. Die Frage ist, für wen.
Über das Ergebnis eines Depots entscheiden drei Dinge: Zeit, Streuung und Kosten. Die ersten beiden kennt jeder. Die dritte steht im Kleingedruckten – und frisst über zwanzig Jahre oft mehr, als die meisten in einem ganzen Jahr sparen.
Wir schauen uns an, was Sie heute haben, legen offen, was es kostet, und bauen daraus eine Anlage, die Sie verstehen und auch im Crash durchhalten.
Ein Prozentpunkt klingt nach nichts. Über zwanzig Jahre mit Zinseszins ist er ein Auto. Stellen Sie ein, was Ihr Depot heute kostet – und was eine schlanke Alternative kosten würde.
1Ihre Anlage
€
€
J.
2Rendite & Kosten
%
%
%
Laufende Kosten = Fondskosten (TER) plus Depot-, Verwaltungs- oder Beratungsgebühr pro Jahr. Ausgabeaufschläge und Steuern sind nicht eingerechnet.
So viel kosten Sie die Kosten–
––
Eingezahlt–
Mit Kosten heute–
Mit Alternative–
Alternative, 0,30 %Heute, 1,80 %
Modellrechnung mit gleichbleibender Rendite vor Kosten – echte Märkte schwanken, in einzelnen Jahren auch deutlich nach unten. Die laufenden Kosten werden jährlich vom Depotwert abgezogen. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten und Steuern (Abgeltungsteuer, Vorabpauschale) sind nicht berücksichtigt. Keine Anlageberatung und kein Angebot. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Hinweis auf künftige Ergebnisse.
Was kostet Ihr Depot wirklich?Depotauszug genügt. Wir legen alle Kosten offen – kostenlos und ohne Bindung.
Kein Produkt von der Stange. Erst kommt die Rücklage, dann die Strategie, dann das Produkt – in genau dieser Reihenfolge.
Depot-Check
Wir nehmen Ihr bestehendes Depot auseinander: Was kostet es wirklich, wo überschneiden sich Fonds, wie viel Risiko steckt drin? Sie bekommen das schriftlich – und entscheiden danach selbst, ob Sie etwas ändern. Oft ist die beste Nachricht, dass alles bleiben kann.
Einmalanlage
Erbschaft, Abfindung, Hausverkauf: auf einmal investieren oder in Tranchen, und wie viel als Rücklage draußen bleibt. Erst der Plan, dann das Geld.
Sparplan
Breit gestreut, kostengünstig, automatisch. Ab 25 € im Monat und jederzeit anpassbar – das Fundament für fast jedes Vermögen.
Entnahmeplan
Vermögen im Ruhestand planbar verbrauchen: Wie viel lässt sich jeden Monat entnehmen, ohne dass das Geld vor Ihnen aufgibt?
Was der Staat mitnimmt – und was nicht
Steuern sind beim Investieren der zweite große Kostenblock. Vier Zahlen, die jeder Anleger kennen sollte.
1.000 €Sparerpauschbetrag im Jahr, zusammen veranlagt 2.000 €. Bis dahin bleiben Kapitalerträge mit Freistellungsauftrag steuerfrei.
30 %Teilfreistellung: Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs ist knapp ein Drittel der Erträge von vornherein steuerfrei.
25 %Abgeltungsteuer auf den Rest, dazu Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer.
0 €Steuer beim Umschichten im Altersvorsorgedepot. Im freien Depot löst jeder Verkauf mit Gewinn Steuer aus.
Allgemeine Information nach Rechtsstand 2026, keine Steuerberatung. Ihre persönliche Situation kann abweichen.
So läuft es ab
Der Depot-Check kostet nichts. Ist Ihr bestehendes Depot gut, sagen wir Ihnen das – und Sie behalten es.
Schritt 1
Bestandsaufnahme
Was gibt es schon – Depot, Tagesgeld, Verträge? Und wie viel Rücklage brauchen Sie, bevor überhaupt investiert wird?
Schritt 2
Strategie mit Zahlen
Aufteilung, Kosten und Risiko schriftlich, mit zwei Varianten im Vergleich. Zum in Ruhe Durchlesen, ohne Unterschrift am selben Tag.
Schritt 3
Umsetzen und begleiten
Depot einrichten, Sparplan starten, einmal im Jahr prüfen, ob der Plan noch zu Ihrem Leben passt.
Häufige Fragen
ETF oder aktiv gemanagter Fonds?
Die meisten aktiv gemanagten Fonds schlagen ihren Vergleichsindex über lange Zeiträume nach Kosten nicht. Deshalb bauen wir das Fundament in der Regel aus breit gestreuten, günstigen Indexfonds. Aktive Fonds kommen nur dazu, wo es einen nachvollziehbaren Grund gibt.
Wie viel Rücklage sollte ich haben, bevor ich investiere?
Als Faustregel drei bis sechs Monatsausgaben auf dem Tagesgeld, bei Selbstständigen eher mehr. Geld, das Sie in den nächsten Jahren für etwas Konkretes brauchen – Auto, Hochzeit, Eigenkapital –, gehört ebenfalls nicht ins Aktiendepot.
Lieber alles auf einmal oder in Raten investieren?
Rechnerisch liegt die Einmalanlage meistens vorn, weil das Geld früher arbeitet. Psychologisch ist ein gestaffelter Einstieg über einige Monate oft leichter durchzuhalten. Wir rechnen beides mit Ihnen durch – entscheidend ist, dass Sie dabei bleiben, wenn es schwankt.
Was kostet mich Ihre Beratung?
Der Depot-Check und das Erstgespräch nichts. Danach werden wir entweder über das Produkt vergütet – dann sehen Sie vorher schwarz auf weiß, wie viel und von wem – oder Sie zahlen ein Honorar und bekommen die günstigeren Nettotarife. Welcher Weg für Sie billiger ist, rechnen wir Ihnen aus, bevor Sie sich entscheiden.
Was passiert, wenn die Börse einbricht?
Dann sinkt der Depotwert, manchmal um ein Drittel und mehr. Wer breit gestreut ist, nicht verkaufen muss und weiter spart, hat solche Einbrüche in der Vergangenheit ausgesessen. Deshalb planen wir Rücklage und Anlagehorizont, bevor wir über einzelne Fonds reden.
Wir legen Ihre Kosten offen.
Schicken Sie uns, was Sie haben – Depotauszug, Fondsliste oder einfach eine Frage. Innerhalb einer Woche wissen Sie, was Ihr Geld kostet und was es bringen könnte.
Antwort innerhalb von 24 Stunden
Depot-Check ohne Kosten und ohne Bindung
Keine Weitergabe Ihrer Daten
Über uns
Wer hinter Knabl Finanz steht
Wir sind zwei, die sich für dieselbe Frage interessieren: Wo läuft bei unseren Mandanten Geld unbemerkt aus dem System, und wie holen wir es zurück? Beim Vermögensaufbau sind das oft Ausgabeaufschläge und Verwaltungskosten über zwanzig Jahre. Bei der Altersvorsorge sind es Zulagen und Steuererstattungen, die ungenutzt bleiben, weil sie niemand einfordert. Beim Investieren sind es Kosten, die niemand nachrechnet, und Depots, die niemand mehr ansieht.
Was uns beide verbindet: Wir rechnen jeden Vertrag selbst durch, statt Standardlösungen aus der Schublade zu ziehen, und verkaufen nichts, das wir in fünf Jahren nicht mehr erklären können.
Max Knabl
Berät seit drei Jahren eigenverantwortlich, inzwischen über 200 Mandate – vom Sparplan für das erste Kind bis zur kompletten Altersvorsorge. Zugelassen nach § 34d GewO, parallel im Studium. Im Rücken hat er ein Familienunternehmen, das seit 34 Jahren berät – diese Erfahrung steht hinter jeder Empfehlung.
3 Jahre eigene BeratungspraxisZugelassen nach § 34d GewOStudium berufsbegleitendMehrfachagent, kein Konzern200+ Mandate
Daniel Heizenreider
Ist in der Ausbildung und macht parallel seinen § 34d. Betreut unter Max' Aufsicht bereits rund 40 Mandanten und lernt so das Handwerk an echten Fällen, nicht nur in der Theorie.
40 MandantenAzubi§ 34d in Ausbildung
Kontakt
Reden wir 20 Minuten.
Kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Nutzen Sie das Formular in Ihrem Bereich – oder rufen Sie einfach an.